Über DEN
Test ist schon eine Menge geschrieben worden und bei der
FTD (via
kiesows) kann man einen Ausschnitt davon auch online machen. Über die Sinnhaftigkeit des Testes will ich mich hier gar nicht mal auslassen (für mich wären die Sprachkenntnisse das wirklich wichtigste), aber über den Inhalt des Testes will ich doch ein paar Worte verlieren. Ob das wirklich ein Abfragen
nutzlosen Wissens ist, würde ich gar nicht mal sagen. Wissen um Geschichte, gerade um die eigene, kann gar nicht nutzlos sein. Aber meiner Meinung nach fehlt es diesem Test genau an dem Wissen. Wiedermal ist deutsche Geschichte im Schwerpunkt nur auf die letzten 60 Jahre beschränkt, da man sich aber positiv darstellen will natürlich nicht auf die Zeit von 33 bis 45.
Der Test soll sicherstellen, dass man die Deutsche Kultur und Werte kennt.. sind die wirklich erst in den letzten 100 Jahren gebildet worden?
Das der Bundesbürger die Fruchtbarkeitstänze eines Buschmann-Stammes aus Südafrika besser kennt, als die tiefen Wurzeln der Demokratie in Nord-Europa ist nicht zu letzt auch den Medien zu verdanken, die lieber in die Ferne reisen als auch mal die lokale Geschichte zu beleuchten. Dazu kommt natürlich nach der Geschichtsunterricht in den Schulen, der Griechen und Römer ausführlich beleuchtet um dann mit einem grossen Sprung gleich auf den Karl den Grossen weiter zu machen. So ist es auch kein Wunder, dass es "aufgeklärte" Menschen gibt, die überheblich über den "amerikanischen Halloween-Brauch" spotten, "Samhuinn" für einen der Hobbits aus dem Herrn der Ringe halten und sich dabei nur selber lächerlich machen.
Ach ja.. 39 von 42 Punkten.
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Aufgenommen: Mär 27, 10:27