Durch die Romane "Sturm des Chaos" [
Rezi]von Graham McNeill bin ich auf den Geschmack der Warhammer-Welt gekommen. Das Tabletop-Spiel hat mich nie gereizt, da ich weder Spaß daran habe Zinnfiguren zu bemalen (viel zu mühseelige Arbeit), noch ein sonderlich guter Spiel-Stratege bin, die Hintergrundwelt dagegen gefällt mir sehr gut.
Der Vorreiter der Warhammer-Romane ist William King mit seiner Serie um das ungleiche Heldenpaar Gotrek und Felix. Gotrek, ein Zwerk, mürrisch und verschroben hat mit der Welt abgeschlossen und einen Schwur als Trollslayer geleistet. Sein Ziel ist es möglichst heldenhaft im Kampf gegen einen übermächtigen Gegner zu fallen. Was in dazu treibt bleibt dem Leser aber erstmal verschlossen nur dass dies mit einer Verfehlung zu tun hat erfährt man. Sein Gefährte Felix ist das genaue Gegenteil. Ein Mensch, eigentlich studiert hat dem Zwerg in einer weinseeligen Stunde versprochen seine Abenteuer aufzuschreiben und für die Nachwelt zu erhalten... eine sehr dumme Idee, denn so gerät er von einer Gefahr in die nächste. "Schicksals Gefährten" beschreibt die ersten gemeinsamen Abenteuer der Helden nachdem sie sich diese Verbindung eingegangen waren. Im Gegensatz zu den restlichen Romanen beinhaltet das Buch keine grosse abgeschlossene Geschichte, sondern eine Aneinanderreihung von Kurzgeschichte die sehr lose aufeinander aufbauen und sich alle einzeln lesen lassen.
Für Fans der Welt sicherlich ein "Muss", für Fantasyleser allerdings nicht wirklich. Die Geschichten funktionieren immer nach dem gleichen Prinzip: Die beiden wandern irgendwo lang, treffen zu fällig auf böse Mutanten, Tiermenschen, Zauberer.. und metzeln diese dann fröhlich nieder. Natürlich gewinnen sie immer nur gaaaanz knapp. Unterhaltsam ist es aber dennoch irgendwie, nur kein Buch das man am Stück lesen kann, sondern eher etwas für eine Reise oder als Klolektüre, da es auf die Dauer langweilig wird.
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