Nach fast 20 Jahren erschien letzte Woche "Mein Nachbar Totoro" auch in Deutschland endlich auf DVD. Der Anime aus dem Hause
Ghibli legte den Grundstein für ein japanisches Disney, zu mindestens was dessen Vermarktung und Bekanntheit in Asien angeht. Die Filme aus dem Hause Ghibli sind aber zu meist tiefsinniger und poetischer als die des amerikanischen Kollegen.
Zwar ist
Totoro eine Geschichte für Kinder, die aber auch Erwachsene mit Hang zum Träumen ohne weiteres verzaubern kann. Die Handlung ist schnell erzählt:
"Ein Vater zieht mit seinen zwei Töchtern aufs Land, um in der Nähe seiner Frau sein zu können, die sich in einem Krankenhaus von einer schweren Krankheit erholt. Nachdem sich die drei in dem anfangs etwas gruseligen Haus eingewöhnt haben, begegnet das jüngere Mädchen dem Totoro. Beide Mädchen schließen mit dem seltsamen Wesen schnell Freundschaft. Als sich die kleinere Tochter Mei alleine aufmacht, um ihre Mutter zu besuchen, hilft Totoro der älteren Schwester, die Ausreißerin wieder zu finden." (Wikipedia)
Die deutsche DVD Box in der Collectors-Edition kommt zwar spät, ist aber dafür um so liebevoller gemacht. Ein fester Pappschuber, Poster, Notizzettel, Postkarten und Bonus-DVD entschädigen einen für die lange Wartezeit. Nicht so ganz verständlich ist allerdings, warum die Synchronisation so merkwürdig ist. Die Sprecher geben sich grössten Teils wirklich Mühe, aber so ein paar Dinge leuchten einfach nicht ein:
- Warum wird Mei als so ein nerviges Kind gesprochen?
- Warum wurde aus Satsuki der Name Suki?
- Und es heißt Totoro (ohne Betonung einer Silbe) und nicht To
TOro
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