Mittwoch, 25. Oktober 2006
Kriegsrituale
Der Aufreger des Tages ist heute mit Sicherheit "Deutsche Soldaten sollen Toten geschändet haben". Bis vor kurzem schaute Deutschland noch voller Verachtung auf die Taten amerikanischer Soldaten im Irak / Guantanoma und nun ist man selbst ein Teil der Vorfälle. Die Politik gibt sich betroffen und ist natürlich.. empört:
Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbands, Bernhard Gertz, nannte die Bilder im ZDF-Morgenmagazin „abstoßend und Ekel erregend“. Diese Vorfälle müssten ganz schnell aufgeklärt werden. „Solche Leute können wir in unserer Armee nicht gebrauchen“, sagte der Oberst. Man müsse prüfen, wie „trotz guter Ausbildung und trotz guter Dienstaufsicht solche Entartungen und Entgleisungen“ vorkommen könnten. [aus dem SZ-Artikel von oben]
Gut gebrüllt Löwe, aber vollkommen an der Realität vorbei. Alleine die empirische Erfahrung der letzten Jahre hätte einem schon sagen können, dass Ausbildung und Dienstaufsicht so etwas nicht verhindern. Daraus spricht die utopische Grundhaltung, das Krieg "sauber" ist und nach strengen Regeln geführt werden kann. Menschen sind in solchen Situationen aber nicht zu reglementieren und der Blick in die Geschichte beweist, dass das Schmücken mit Trophaen im "Kriegerleben" schon immer eine zentrale Rolle gespielt hat und auch immer spielen wird. Es ist sogar eine elementare psychologische Hilfe mit dem erlebten klarzukommen, Ängste zu verarbeiten und sich sicherer zu fühlen. Dabei sind Urempfindungen im Spiel, die sich nicht einfach mit "Ausbildung und Dienstaufsicht" unterdrücken lassen. Wer Menschen in einen "kriegerischen" Einsatz schickt, muss auch damit leben, dass solche Vorfälle zum Geschehen gehören.
Da könnte ich jetzt stundenlang drüber referieren...
Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbands, Bernhard Gertz, nannte die Bilder im ZDF-Morgenmagazin „abstoßend und Ekel erregend“. Diese Vorfälle müssten ganz schnell aufgeklärt werden. „Solche Leute können wir in unserer Armee nicht gebrauchen“, sagte der Oberst. Man müsse prüfen, wie „trotz guter Ausbildung und trotz guter Dienstaufsicht solche Entartungen und Entgleisungen“ vorkommen könnten. [aus dem SZ-Artikel von oben]
Gut gebrüllt Löwe, aber vollkommen an der Realität vorbei. Alleine die empirische Erfahrung der letzten Jahre hätte einem schon sagen können, dass Ausbildung und Dienstaufsicht so etwas nicht verhindern. Daraus spricht die utopische Grundhaltung, das Krieg "sauber" ist und nach strengen Regeln geführt werden kann. Menschen sind in solchen Situationen aber nicht zu reglementieren und der Blick in die Geschichte beweist, dass das Schmücken mit Trophaen im "Kriegerleben" schon immer eine zentrale Rolle gespielt hat und auch immer spielen wird. Es ist sogar eine elementare psychologische Hilfe mit dem erlebten klarzukommen, Ängste zu verarbeiten und sich sicherer zu fühlen. Dabei sind Urempfindungen im Spiel, die sich nicht einfach mit "Ausbildung und Dienstaufsicht" unterdrücken lassen. Wer Menschen in einen "kriegerischen" Einsatz schickt, muss auch damit leben, dass solche Vorfälle zum Geschehen gehören.
Da könnte ich jetzt stundenlang drüber referieren...
Geschrieben von Alex
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09:31
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Freitag, 13. Oktober 2006
Much ado about nothing
Seit dem ich mein Amt abgeben habe, betrachte ich viele Diskussionen in der "Szene" in erster Linie als amüsierter Beobachter und manchmal auch mit arrogantem Augenbraue heben.
Da wird gefordert, verlangt, positioniert und diskutiert, um das eigentliche Thema geht es schon lange nicht mehr. Ab 50 Personen scheint eine soziale Gruppe, egal welche, eine kritische Masse erreicht zu haben, die zwangsläufig zu fadem Meinungsgebabbel führt, das ich einfach nur als ermüdend empfinde. Dabei ist es natürlich unerträglich, dass jemand eine andere Meinung hat als die eigene, die von den Göttern gegeben ist und damit natürlich auch die einzig legitime. Andere Meinungen sind dann unerträglich und fordern sofortige Konsequenzen. Dass man auch mit unterschiedlichen Meinungen ein miteinander haben kann, geht in die kleinen Köpfe nicht rein. Wo sollte das auch hin, wo schon alles mit Formulierungen und Regeln voll ist?
Den Diskutanten kann ich nur empfehlen "Get a life"und wenn ihr euch hauen wollt, macht es in echt. Wenn ihr was "Grosses" [tm] bewegen wollt, kommt aus euren lächerlichen Szenegefechten raus und engagiert euch im echten Leben.
Tastaturkrieger sind halt auch nur hohle Papphelden.
Ach ja, ne Position habe ich natürlich auch, die behalte ich aber für mich, wenn mich keiner danach fragt. Mein Ego braucht keine Masturbation in Sachen "HIER BIN ICH, HÖRT MICH" um ein bischen grösser zu werden.
Muss jetzt keiner verstehen...
Da wird gefordert, verlangt, positioniert und diskutiert, um das eigentliche Thema geht es schon lange nicht mehr. Ab 50 Personen scheint eine soziale Gruppe, egal welche, eine kritische Masse erreicht zu haben, die zwangsläufig zu fadem Meinungsgebabbel führt, das ich einfach nur als ermüdend empfinde. Dabei ist es natürlich unerträglich, dass jemand eine andere Meinung hat als die eigene, die von den Göttern gegeben ist und damit natürlich auch die einzig legitime. Andere Meinungen sind dann unerträglich und fordern sofortige Konsequenzen. Dass man auch mit unterschiedlichen Meinungen ein miteinander haben kann, geht in die kleinen Köpfe nicht rein. Wo sollte das auch hin, wo schon alles mit Formulierungen und Regeln voll ist?
Den Diskutanten kann ich nur empfehlen "Get a life"und wenn ihr euch hauen wollt, macht es in echt. Wenn ihr was "Grosses" [tm] bewegen wollt, kommt aus euren lächerlichen Szenegefechten raus und engagiert euch im echten Leben.
Tastaturkrieger sind halt auch nur hohle Papphelden.
Ach ja, ne Position habe ich natürlich auch, die behalte ich aber für mich, wenn mich keiner danach fragt. Mein Ego braucht keine Masturbation in Sachen "HIER BIN ICH, HÖRT MICH" um ein bischen grösser zu werden.
Muss jetzt keiner verstehen...
Geschrieben von Alex
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13:24
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Mittwoch, 19. Juli 2006
Punktlandung
Genau da habe ich mich auch gesehen und der Political Compass hat es (zum wiederholten Male) bestätigt.

Und ebenso gegen den Strom hier:
via Alte Sitte und dem Wilderer
Und ebenso gegen den Strom hier:
You scored as Anarchism.
What Political Party Do Your Beliefs Put You In? created with QuizFarm.com |
via Alte Sitte und dem Wilderer
Geschrieben von Alex
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Montag, 17. Juli 2006
Adolf ist tot
Jetzt aber endgültig?
Schöner bissiger Text, der zum Nachdenkenanregt anregen sollte.
via Eisenwald
Schöner bissiger Text, der zum Nachdenken
via Eisenwald
Geschrieben von Alex
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12:00
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Dienstag, 11. Juli 2006
Gut gemeint
Lieber Praktikant bei SpOn dein Artikel zu "Nazi-Videos" ist zwar sehr gut gemeint, aber wie so häufig bei Dingen die "gut gemeint" sind, geht der Schuß nach hinten los. Aber wer die Computerbild (nicht verlinkt) als Quelle nimmt, der darf sich nicht wundern in der Güllegrube des Recherchierens zu landen.
Mal abgesehen von der Dreistigkeit Onkelz und Landser in einem Satz zu nennen und damit (mal wieder) ein altes Vorurteil zu füttern (was eh nur noch die Scheuklappen-Intellektuellen glauben) ist der Artikel auch noch inhaltlich falsch und das in mehrfacher Hinsicht. Es gibt kein Stück der Onkelz, das wegen Rechtsradikalismus indiziert wurde, schon gar nicht als Video. Die Begründung der Indizierung war durchweg Gewaltverherrlichung. Eine einfache Suche bei Youtube, zeigt sogar dass selbst die tatsächlich indizierten Stücke nicht bei Youtube erhältlich sind (auch nicht mal waren, da ich regelmässig da nach alten Onkelz-Videos suche).
Ebenso übel: Ein Screenshot im Artikel mit der Bildunterschrift "Youtube: Nicht nur Spaßvideos, sondern auch fragwürdige Inhalte". Vergrössert man aber den Screenshoot, stellt man fest, dass es sich dabei um die Seite mit den "Director Videos" handelt. Also die Videos die besonders von Youtube gefeatured werden und häufig kleine Kunstwerke darstellen. Fragwürdig ist und bleibt da nur dieser Artikel.
Witzigerweise wird das gleiche Bild auch in anderen SpOn-Artikeln mit anderen Bildunterschriften genutzt, da ist der Inhalt aber dann nicht "fragwürdig".
Das nächste mal bitte nicht abschreiben, sondern selber denken oder wenigstens vorher prüfen ob der Vorschreiber Tatsachen beschrieben hat.
Mal abgesehen von der Dreistigkeit Onkelz und Landser in einem Satz zu nennen und damit (mal wieder) ein altes Vorurteil zu füttern (was eh nur noch die Scheuklappen-Intellektuellen glauben) ist der Artikel auch noch inhaltlich falsch und das in mehrfacher Hinsicht. Es gibt kein Stück der Onkelz, das wegen Rechtsradikalismus indiziert wurde, schon gar nicht als Video. Die Begründung der Indizierung war durchweg Gewaltverherrlichung. Eine einfache Suche bei Youtube, zeigt sogar dass selbst die tatsächlich indizierten Stücke nicht bei Youtube erhältlich sind (auch nicht mal waren, da ich regelmässig da nach alten Onkelz-Videos suche).
Ebenso übel: Ein Screenshot im Artikel mit der Bildunterschrift "Youtube: Nicht nur Spaßvideos, sondern auch fragwürdige Inhalte". Vergrössert man aber den Screenshoot, stellt man fest, dass es sich dabei um die Seite mit den "Director Videos" handelt. Also die Videos die besonders von Youtube gefeatured werden und häufig kleine Kunstwerke darstellen. Fragwürdig ist und bleibt da nur dieser Artikel.
Witzigerweise wird das gleiche Bild auch in anderen SpOn-Artikeln mit anderen Bildunterschriften genutzt, da ist der Inhalt aber dann nicht "fragwürdig".
Das nächste mal bitte nicht abschreiben, sondern selber denken oder wenigstens vorher prüfen ob der Vorschreiber Tatsachen beschrieben hat.
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Dienstag, 4. Juli 2006
Contraproduktiv
Eigentlich habe ich immer noch keine Zeit, aber das hier regt mich doch so sehr auf, dass ich kurz aus meinem Loch auftauchen muß:
"Nationalsozialismus könnte eigenes Schulfach sein
Spiegel Online - vor 21 Stunden gefunden
Der Zentralrat der Juden kritisiert den Geschichtsunterricht an deutschen Schulen: Weil Lehrer wie Schüler fast überhaupt nichts über den Nationalsozialismus wüssten, fordert die Organisation ein zusätzliches Schulfach über die Nazi-Zeit. ... "
SpOn
Mag sein, dass die Lehrer und Schüler zu wenig von der NS-Zeit wissen, sicher ist aber, dass der Zentralrat der Juden zu wenig von Schulen weiß. Der Grund für diesen Mangel ist einfach Desintresse und der wird durch Reizüberflutung ausgelöst. Kommt jetzt noch ein extra Schulfach hinzu ,wird dieser Effekt noch gesteigert.Ich erinnere mich noch mit Grauen an dieses Thema, weniger wegen des Inhalts, sondern wegen der Hartnäckigkeit mit der es gelehrt wurde. In Religion, in Sozialkunde (zwei mal), in Geschichte (ebenfalls zwei mal, dafür beim zweiten mal gleich ein Jahr lang) und in Deutsch. Wem es nach so viel Aufarbeitungsarbeit nicht als dem Hals, hing der war schon lange eingeschlafen. Die Wirkung des Unterrichts war genau das Gegenteil von dem was man wollte. Die Schüler wehrten sich auf ihre Weise, mit Desinteresse und offenem Interesse für die "böse" Seite, damit konnte man den Lehrer ja noch schockieren.
Mit solchen Methoden schafft man keine Aufmerksamkeit, sondern Desinteresse, wenn nicht sogar schlimmeres.
Deutsche Geschichte geht Dank dieses Lehrplanes für mich von 800-1300 und von 1600-1945, in erster Linie aber von 33-45. Was dem Unterricht schon damals gefehlt hat, ist eine sachliche Neutralität, gerade heutigen Schülern - die nicht mal Zeitzeugen kennen - kann man nicht (mehr) vermitteln "Das ist euer Erbe". Diese Ereignisse sind für sie so weit weg die Karls-Krönung oder der alte Bismark. Historisch interessant und lehrreich, nicht mehr und nicht weniger.
Die Typen, die an eine genetisch weitergegebene Erbschuld glauben, sind eigentlich eher die mit den braunen Hemden...
"Nationalsozialismus könnte eigenes Schulfach sein
Spiegel Online - vor 21 Stunden gefunden
Der Zentralrat der Juden kritisiert den Geschichtsunterricht an deutschen Schulen: Weil Lehrer wie Schüler fast überhaupt nichts über den Nationalsozialismus wüssten, fordert die Organisation ein zusätzliches Schulfach über die Nazi-Zeit. ... "
SpOn
Mag sein, dass die Lehrer und Schüler zu wenig von der NS-Zeit wissen, sicher ist aber, dass der Zentralrat der Juden zu wenig von Schulen weiß. Der Grund für diesen Mangel ist einfach Desintresse und der wird durch Reizüberflutung ausgelöst. Kommt jetzt noch ein extra Schulfach hinzu ,wird dieser Effekt noch gesteigert.Ich erinnere mich noch mit Grauen an dieses Thema, weniger wegen des Inhalts, sondern wegen der Hartnäckigkeit mit der es gelehrt wurde. In Religion, in Sozialkunde (zwei mal), in Geschichte (ebenfalls zwei mal, dafür beim zweiten mal gleich ein Jahr lang) und in Deutsch. Wem es nach so viel Aufarbeitungsarbeit nicht als dem Hals, hing der war schon lange eingeschlafen. Die Wirkung des Unterrichts war genau das Gegenteil von dem was man wollte. Die Schüler wehrten sich auf ihre Weise, mit Desinteresse und offenem Interesse für die "böse" Seite, damit konnte man den Lehrer ja noch schockieren.
Mit solchen Methoden schafft man keine Aufmerksamkeit, sondern Desinteresse, wenn nicht sogar schlimmeres.
Deutsche Geschichte geht Dank dieses Lehrplanes für mich von 800-1300 und von 1600-1945, in erster Linie aber von 33-45. Was dem Unterricht schon damals gefehlt hat, ist eine sachliche Neutralität, gerade heutigen Schülern - die nicht mal Zeitzeugen kennen - kann man nicht (mehr) vermitteln "Das ist euer Erbe". Diese Ereignisse sind für sie so weit weg die Karls-Krönung oder der alte Bismark. Historisch interessant und lehrreich, nicht mehr und nicht weniger.
Die Typen, die an eine genetisch weitergegebene Erbschuld glauben, sind eigentlich eher die mit den braunen Hemden...
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Donnerstag, 29. Juni 2006
Abgehakt
Wenn mir noch mal irgendjemand sagen sollte, ich hätte als Deutscher eine besondere Verantwortung für Israel (1), dem lache laut ins Gesicht. Ein Staat der so handelt, dem gebührt nur noch Verachtung. Solche "Staatsakte" rangieren auf der gleichen Ebene wie die Racheakte afrikanischer Warlords. Brutal und nur gegen die Zivilbevölkerung gerichtet. Schlimm genug, dass ich diesen Staat und seine Waffen über meine Steuergelder mitfinanziere.
(1) Für die ewig Mahnenden: Mir ist scheißegal an was die dort für eine Religion haben, ob sie an den Lattenjupp glauben oder an seinen Alten, denn das tut hier gar nichts zur Sache. Schlimmer noch, es wird als billige Ausrede für brutale Gewaltakte genutzt.
(1) Für die ewig Mahnenden: Mir ist scheißegal an was die dort für eine Religion haben, ob sie an den Lattenjupp glauben oder an seinen Alten, denn das tut hier gar nichts zur Sache. Schlimmer noch, es wird als billige Ausrede für brutale Gewaltakte genutzt.
Geschrieben von Alex
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Montag, 26. Juni 2006
Sachlichkeit contra Feindbilder
Da ist er abgeschossen, der Bär, ob das gut oder schlecht ist lasse ich einfach mal umkommentiert. Aber wirklich klasse sind jetzt die "fachlichen" Kommentare in einigen Blogs . In der Großstadt wohnen, niemals mit Jagd/Landwirtschaft zu tun gehabt und die einzige Naturerfahrung ist vom Wochenend-Seminar "Extasetrommeln in der Schonung". Da kann man natürlich sehr kompetent von "DEN Jägern" sprechen, die durchweg alles mordende Maschinen sind und sich gerade alle einen runterholen an diesem Abschuß (Lustigerweise sind es zu meist die Blogger, die darauf bestehen, dass es DEN $beliebigeGruppe nicht gibt und nur die dumme Masse solche Verallgemeinerungen macht). Das Fleisch wird brav beim Ökoladen gekauft, da wurde es ja aus der Kuh herausgestreichelt oder etwa nicht? Dass sich insbesondere der Verband der bayrische Jäger GEGEN einen Abschuß ausgesprochen hat ist ja egal, nur setzen sich gerade die sehr für die Neuansiedlung der Bären ein.
„Wir brauchen mehr Sachlichkeit. Wenn Großraubtiere in Bayerns dicht besiedelter Landschaft wieder heimisch werden sollen, brauchen wir ein entsprechendes Management. Nur dann können ehemals heimische Arten bei uns wieder heimisch werden, wie unsere Erfahrungen zum Beispiel bei der natürlichen Wiederansiedelung des Luches bestätigen.“
Prof. Dr. Jürgen Vocke, bay. Jagdpräsident.
Da lese ich auch von "Trophaensucht", dummerweise sind Bären streng geschützt und das Tier muss direkt bei der Naturschutzbehörde abgeliefert werden. Gerade in diesem Fall wäre ein "unter der Hand" gar nicht möglich.
Die Liste an Unsachlichkeiten und Bildzeitungs-Recherche liesse sich beliebig fortsetzen...
Feindbilder sind halt doch was schönes.
PS: Alle betroffenen Blogs nicht verlinkt, mit böser Absicht
„Wir brauchen mehr Sachlichkeit. Wenn Großraubtiere in Bayerns dicht besiedelter Landschaft wieder heimisch werden sollen, brauchen wir ein entsprechendes Management. Nur dann können ehemals heimische Arten bei uns wieder heimisch werden, wie unsere Erfahrungen zum Beispiel bei der natürlichen Wiederansiedelung des Luches bestätigen.“
Prof. Dr. Jürgen Vocke, bay. Jagdpräsident.
Da lese ich auch von "Trophaensucht", dummerweise sind Bären streng geschützt und das Tier muss direkt bei der Naturschutzbehörde abgeliefert werden. Gerade in diesem Fall wäre ein "unter der Hand" gar nicht möglich.
Die Liste an Unsachlichkeiten und Bildzeitungs-Recherche liesse sich beliebig fortsetzen...
Feindbilder sind halt doch was schönes.
PS: Alle betroffenen Blogs nicht verlinkt, mit böser Absicht
Geschrieben von Alex
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Mittwoch, 14. Juni 2006
Mach's gut Marlboro Mann
Da passt Papa Staat/EU mal wieder gut auf seine Bürger auf und sorgt dafür, dass er nichts sieht, was ihm schaden könnte. Oder geschweige denn selber denken, ob er Tabakwerbung sehen will oder nicht. Die nun freien Kapazitäten in der Werbebranche können direkt eingesetzt werden, um die freien Seiten in den Zeitungen auszumalen. Als 1-Eurojob natürlich.
Glücklicherweise steht der schöne Bildband "Die Pferde von Marlboro Country" schon länger bei mir im Regal. Von solchen Bildern, dem HB-Männchen und dem Kamel werden wir Abschied nehmen müssen. Von diversen Konzerten warscheinlich auch.
Wohlgemerkt es geht mir hier nicht um Nichtraucherschutz, der ist wichtig, sondern um die Freiheit der Medien zu werben.
Und das sage ich als jemand der Kippenqualm nicht wirklich mag.
Glücklicherweise steht der schöne Bildband "Die Pferde von Marlboro Country" schon länger bei mir im Regal. Von solchen Bildern, dem HB-Männchen und dem Kamel werden wir Abschied nehmen müssen. Von diversen Konzerten warscheinlich auch.
Wohlgemerkt es geht mir hier nicht um Nichtraucherschutz, der ist wichtig, sondern um die Freiheit der Medien zu werben.
Und das sage ich als jemand der Kippenqualm nicht wirklich mag.
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Montag, 15. Mai 2006
Beruhigend
Irgendwie ist es auch beruhigend zu wissen, dass belgische Politiker auch nicht heller sind als ihre deutschen Kollegen. Da läuft ein abgefuckter Nazi Amok in der Stadt und als Antwort darauf wissen sie nur "Wir werden das Waffengesetz verschärfen.". Exakt das gleiche Schema wie in Erfurt: eine schnelle, unüberlegte Reaktion, damit das Volk sieht es passiert was, das aber nicht im geringsten an der Ursache solcher Taten etwas ändert.
Was glauben die Politiker eigentlich wie so was das nächste Mal abläuft?
Amokläufer: "So, ich geh jetzt in die Stadt und richte ein Blutbad an, aber vorher brauche ich noch ne Knarre.... ach nee, ich darf ja keine legal kaufen... und gegen das Gesetz will ich ja nicht verstossen.. ach nee, da lasse ich das und gehe lieber Geranien pflanzen."
Ich fühle mich schon gleich viel sicherer. Wir haben ja schon ein sehr strenges Waffengesetz, da wird bestimmt kein Nazi illegale Waffen haben. So was tun die doch nicht... oder?!
Ich fühl mich schon viel sicherer...
Was glauben die Politiker eigentlich wie so was das nächste Mal abläuft?
Amokläufer: "So, ich geh jetzt in die Stadt und richte ein Blutbad an, aber vorher brauche ich noch ne Knarre.... ach nee, ich darf ja keine legal kaufen... und gegen das Gesetz will ich ja nicht verstossen.. ach nee, da lasse ich das und gehe lieber Geranien pflanzen."
Ich fühle mich schon gleich viel sicherer. Wir haben ja schon ein sehr strenges Waffengesetz, da wird bestimmt kein Nazi illegale Waffen haben. So was tun die doch nicht... oder?!
Ich fühl mich schon viel sicherer...
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Freitag, 12. Mai 2006
Politischer Algorithmus
Gegeben sei
$GruppeA hindert mit aktiver/passiver Gewalt $GruppeB Ort $Location zu erreichen, weil sie ihr Ziel $Grund durchsetzen wollen
Case1):
LET $GruppeA = Studenten
LET $GruppeB = Menschen auf der Strasse
LET $Location (*) = {Zu Hause , Arbeit , Freund(in)}
LET $Grund = Protest gegen Studiengebühren
Case2)
LET $GruppeA = Polizisten
LET $GruppeB = Studenten
LET $Location (*) = Autobahn
LET $Grund = Verkehrssicherheit
Beweisen sie diesen Satz mit der Randbedingung: GERECHT=TRUE
Quellen:
1 via Comments
$GruppeA hindert mit aktiver/passiver Gewalt $GruppeB Ort $Location zu erreichen, weil sie ihr Ziel $Grund durchsetzen wollen
Case1):
LET $GruppeA = Studenten
LET $GruppeB = Menschen auf der Strasse
LET $Location (*) = {Zu Hause , Arbeit , Freund(in)}
LET $Grund = Protest gegen Studiengebühren
Case2)
LET $GruppeA = Polizisten
LET $GruppeB = Studenten
LET $Location (*) = Autobahn
LET $Grund = Verkehrssicherheit
Beweisen sie diesen Satz mit der Randbedingung: GERECHT=TRUE
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Und schon wieder
Noch ein kurzer Nachtrag hierzu.
Zur Zeit ist eine grosse Demo in Marburg (*) und ein paar Helden haben sich entschlossen, die gestrige Aktion zu wiederholen und springe gerade auf der Stadtautobahn umher. Mitten im grössten Feierabendverkehr... Mir ist es ziemlich egal, wenn dort dann danach jemand mit zerplatztem Schädel auf dem Asphalt liegt. Jeder darf mit seinem Leben machen was er will, meinetwegen auch früher beenden. Aber bei solchen Aktionen steht auch das Leben anderer auf dem Spiel und da hört der Spaß wirklich aus. Es ist eine Sache mit einer grossen Gruppe zu einer eher ruhigen Zeit eine Strasse zu sperren. Das ist ärgerlich wenn man drin steht, man kann drüber diskutieren oder sonst was. Eine ganz andere Sache ist es, mit wenigen Personen zur Rush-Hour Frogger zu spielen. Nur das hier nicht nur der Frosch platt sein kann, sondern auch die Familie auf Einkaufstour.
*) Auf dem ersten Blick mit immensen Polizeiaufgebot, dass sich aber sehr zurückhält und nicht direkt bei der Kundgebung sichtbar ist.
Zur Zeit ist eine grosse Demo in Marburg (*) und ein paar Helden haben sich entschlossen, die gestrige Aktion zu wiederholen und springe gerade auf der Stadtautobahn umher. Mitten im grössten Feierabendverkehr... Mir ist es ziemlich egal, wenn dort dann danach jemand mit zerplatztem Schädel auf dem Asphalt liegt. Jeder darf mit seinem Leben machen was er will, meinetwegen auch früher beenden. Aber bei solchen Aktionen steht auch das Leben anderer auf dem Spiel und da hört der Spaß wirklich aus. Es ist eine Sache mit einer grossen Gruppe zu einer eher ruhigen Zeit eine Strasse zu sperren. Das ist ärgerlich wenn man drin steht, man kann drüber diskutieren oder sonst was. Eine ganz andere Sache ist es, mit wenigen Personen zur Rush-Hour Frogger zu spielen. Nur das hier nicht nur der Frosch platt sein kann, sondern auch die Familie auf Einkaufstour.
*) Auf dem ersten Blick mit immensen Polizeiaufgebot, dass sich aber sehr zurückhält und nicht direkt bei der Kundgebung sichtbar ist.
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Studentenproteste in Marburg
500 protestierende Studenten blockieren die Stadtautobahn
Marburg. Zwischen Verwirrung und Ärger – so lässt sich die Stimmung unter den Autofahrern beschreiben, die gestern am späten Abend auf der Stadtautobahn eine Stunde lang im Stau standen. Etwa 500 Marburger Studenten blockierten ab 21 Uhr beide Fahrbahnseiten, um gegen die in Hessen geplanten Studiengebühren zu protestieren.
(...)„Damit haben sie sich keinen Gefallen getan“, kommentierte ein Autofahrer, der wie viele andere seinen Wagen verlassen hatte. Nach einer Stunde löste die Marburger Polizei die Demonstration auf.
Oberhessische Presse
Besser als wie der Autofahrer kann man es nicht kommentieren. Da mussten mal wieder ein paar politische Hohlköppe ihr Ego masturbieren und zeigen, wie toll sie doch sind. Klar ihr seit in der Zeitung, klasse und jeder denkt sich "Wenn die für so was noch Zeit haben, können sie auch arbeiten gehen." Das nenne ich mal erfolgreich. Bei den Leuten die ihr in den Stau geschickt habt, seit ihr endgültig unten durch. Auch wenn da mal jemand mit euch sympathisiert hat. Denn solche Dinge bleiben deutlich länger im Kopf als berechtigte Forderungen.
Solche Aktionskünstler sterben echt nicht aus und schlimmer noch, die glauben tatsächlich es wäre ne gute Tat. Zu Golfkrieg I Zeiten (meine politische Sturm und Drang Phase) gab es auch solche Helden die glaubten, man würde durch Strassensperrungen Meinungen gewinnen. Die gewinnt man durch Gespräche und auffallende positive Aktionen und nicht in dem man Menschen verärgert.
Marburg. Zwischen Verwirrung und Ärger – so lässt sich die Stimmung unter den Autofahrern beschreiben, die gestern am späten Abend auf der Stadtautobahn eine Stunde lang im Stau standen. Etwa 500 Marburger Studenten blockierten ab 21 Uhr beide Fahrbahnseiten, um gegen die in Hessen geplanten Studiengebühren zu protestieren.
(...)„Damit haben sie sich keinen Gefallen getan“, kommentierte ein Autofahrer, der wie viele andere seinen Wagen verlassen hatte. Nach einer Stunde löste die Marburger Polizei die Demonstration auf.
Oberhessische Presse
Besser als wie der Autofahrer kann man es nicht kommentieren. Da mussten mal wieder ein paar politische Hohlköppe ihr Ego masturbieren und zeigen, wie toll sie doch sind. Klar ihr seit in der Zeitung, klasse und jeder denkt sich "Wenn die für so was noch Zeit haben, können sie auch arbeiten gehen." Das nenne ich mal erfolgreich. Bei den Leuten die ihr in den Stau geschickt habt, seit ihr endgültig unten durch. Auch wenn da mal jemand mit euch sympathisiert hat. Denn solche Dinge bleiben deutlich länger im Kopf als berechtigte Forderungen.
Solche Aktionskünstler sterben echt nicht aus und schlimmer noch, die glauben tatsächlich es wäre ne gute Tat. Zu Golfkrieg I Zeiten (meine politische Sturm und Drang Phase) gab es auch solche Helden die glaubten, man würde durch Strassensperrungen Meinungen gewinnen. Die gewinnt man durch Gespräche und auffallende positive Aktionen und nicht in dem man Menschen verärgert.
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Donnerstag, 11. Mai 2006
Neogreens
Absoluter Lesebefehl: Die aktuelle Ausgabe des Wired.

Das Monatsfeature ist diesen Monat die neue Verbindung aus Hi-Tech, Umweltschutz und steigenden Bewusstsein für Umweltschutz-Themen:
(jeweils mit Auszügen aus dem Volltext):
The next green Revolution
und ein alter Held kehrt in diesem Zusammenhang wieder...
The Resurrection of Al Gore
was mit dem erstarken der Bewegung zu tun hat
Rise of the Neo Greens

Das Monatsfeature ist diesen Monat die neue Verbindung aus Hi-Tech, Umweltschutz und steigenden Bewusstsein für Umweltschutz-Themen:
(jeweils mit Auszügen aus dem Volltext):
The next green Revolution
und ein alter Held kehrt in diesem Zusammenhang wieder...
The Resurrection of Al Gore
was mit dem erstarken der Bewegung zu tun hat
Rise of the Neo Greens
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Dienstag, 9. Mai 2006
Marburger Uni blockiert
Studenten blockieren die Uni-Verwaltung
Marburg. Den ganzen Tag lang wurde gestern die Marburger Uni-Verwaltung von Studenten blockiert, die gegen die Einführung von Studiengebühren protestierten. Am Freitag kündigte der hessische Wissenschaftsminister Udo Corts (CDU) die geplante Erhebung von allgemeinen Studiengebühren in Hessen ab dem Wintersemester 2007 an. Dagegen regt sich massiver Protest in der Universitätsstadt Marburg: Rund 100 Studenten blockierten gestern seit dem frühen Morgen das Gebäude der Uni-Verwaltung mit Holzlatten und Eisenketten und verhinderten so, dass die Beschäftigten ihrer Arbeit nachgehen konnten. (mehr bei der OP)
Ich kann die Studenten schon gut verstehen, in Zeiten wo man (ich damals ja auch) nen Halbtagsjob hat um das Studium zu finazieren (BAFÖG geht ja in erster Linie an die Sprosse von Juristen, Architekten und anderen Freiberuflern) ist jeder Euro mehr ein Schlag in die Haushaltskasse. Gerne zieht man den Vergleich mit amerikanischen Unis wo das ja schon seit langem so ist... nur will ich dann auch die komplette Umsetzung dieses Models haben. Nämlich ausreichend Stipendien und günstige Kredite, die zum Teil über Jobs bei der Uni direkt während des Studiums noch zurückgezahlt werden können. Aber vor allem den Herren Professoren auf die Finger schauen. Keine Massenheilungen mit 1300 Studenten in einem 800 Personen Hörsaal (so sah meine"Mathematik I" Vorlesung aus), Püntklichkeit, tatsächliche Anwesenheit während der Sprechstunde und vor allem am Ende jeden Semester einen Fragebogen an die Studenten wie denn der Prof so war. Diese Aussage gekoppelt mit einer guten Erfolgsquote bei Klausuren sind dann die Vorgaben für sein Gehalt im nächsten Jahr. Damit würde auch so Arschlöcher wie mein Meßtechnik-Prof rausfliegen. Der war stolz wie sonst was auf einen Preis, den die Fachschaft jedes Semester verlieh: Die goldene Säge für die höchste Durchfallquote in einer Klausur. Den Preis hielt er von 89-94 durchgehend (danach/davor habe ich es nicht mehr verfolgt) mit einer Quote von um 85-90% Durchfall. Die Auszeichung (eine Säge am Band) hielt er zu Beginn jedes Semester im Hörsaal hoch und gab das Versprechen auch dieses mal den Preis wieder zu erlangen.
Kollege Andy vermutet es wird nach Einführung der Gebühren Dienstaufsichtsbeschwerden hageln. Wäre vielleicht nicht schlecht einige der alten Herren wach zu bekommen.
Marburg. Den ganzen Tag lang wurde gestern die Marburger Uni-Verwaltung von Studenten blockiert, die gegen die Einführung von Studiengebühren protestierten. Am Freitag kündigte der hessische Wissenschaftsminister Udo Corts (CDU) die geplante Erhebung von allgemeinen Studiengebühren in Hessen ab dem Wintersemester 2007 an. Dagegen regt sich massiver Protest in der Universitätsstadt Marburg: Rund 100 Studenten blockierten gestern seit dem frühen Morgen das Gebäude der Uni-Verwaltung mit Holzlatten und Eisenketten und verhinderten so, dass die Beschäftigten ihrer Arbeit nachgehen konnten. (mehr bei der OP)
Ich kann die Studenten schon gut verstehen, in Zeiten wo man (ich damals ja auch) nen Halbtagsjob hat um das Studium zu finazieren (BAFÖG geht ja in erster Linie an die Sprosse von Juristen, Architekten und anderen Freiberuflern) ist jeder Euro mehr ein Schlag in die Haushaltskasse. Gerne zieht man den Vergleich mit amerikanischen Unis wo das ja schon seit langem so ist... nur will ich dann auch die komplette Umsetzung dieses Models haben. Nämlich ausreichend Stipendien und günstige Kredite, die zum Teil über Jobs bei der Uni direkt während des Studiums noch zurückgezahlt werden können. Aber vor allem den Herren Professoren auf die Finger schauen. Keine Massenheilungen mit 1300 Studenten in einem 800 Personen Hörsaal (so sah meine"Mathematik I" Vorlesung aus), Püntklichkeit, tatsächliche Anwesenheit während der Sprechstunde und vor allem am Ende jeden Semester einen Fragebogen an die Studenten wie denn der Prof so war. Diese Aussage gekoppelt mit einer guten Erfolgsquote bei Klausuren sind dann die Vorgaben für sein Gehalt im nächsten Jahr. Damit würde auch so Arschlöcher wie mein Meßtechnik-Prof rausfliegen. Der war stolz wie sonst was auf einen Preis, den die Fachschaft jedes Semester verlieh: Die goldene Säge für die höchste Durchfallquote in einer Klausur. Den Preis hielt er von 89-94 durchgehend (danach/davor habe ich es nicht mehr verfolgt) mit einer Quote von um 85-90% Durchfall. Die Auszeichung (eine Säge am Band) hielt er zu Beginn jedes Semester im Hörsaal hoch und gab das Versprechen auch dieses mal den Preis wieder zu erlangen.
Kollege Andy vermutet es wird nach Einführung der Gebühren Dienstaufsichtsbeschwerden hageln. Wäre vielleicht nicht schlecht einige der alten Herren wach zu bekommen.
Geschrieben von Alex
in Meinung
um
06:53
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