Freitag, 2. Juni 2006
Finisher
Nun gehöre ich auch dazu: Ein Finisher des JPMCC Challenge. 5,6 km ging es durch die Hochhausschluchten von Frankfurts Innenstadt und nach 33 Minuten war ich am Ziel. Mit der Zeit bin ich sehr zufrieden, denn ich bin komplett untrainiert gestartet (ich finde joggen eigentlich sehr langweilig) und natürlich weiß ich, dass ich schneller gewesen wäre, wäre man nicht so oft durch andere Läufer (und noch schlimmer Nordic Walker..) ausgebremst worden. Aber gerade bei diesem Lauf geht es um das dabei sein und das dachten sich auch mehr 62 Tausend andere Läufer, was den Lauf zum grössten Laufevent der Welt macht. An Motivation die Strecke durchzuhalten fehlt es nie, man wird mitgezogen von den Mitläufern, am Wegesrand wird gejubelt, getrommelt, sogar Sambatänzerinnen aus Brasilien heizten den Läufern ein. Die Studenten die das Ereignis nutzten, um gegen Studiengebühren zu protestieren und die Läufer zu unterstützen wurde mit lauten Applaus von den Läufern Respekt gezollt. Vom Ziel aus ging es weiter in den Park, um den Abend bei einer "kleine" Party ausklingen zu lassen.
Ich kann nur jedem empfehlen der die Möglichkeit hat nächstes Jahr auch am JPMCC teilzunehmen und wer weiß wie lange das noch geht. Die Teilnehmerzahlen steigen stetig und die Stadt Frankfurt hat festgelegt bei 80.000 Teilnehmern zu limitieren.
Bericht Frankfurt aktuell
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Versorgungsstation
Ich kann nur jedem empfehlen der die Möglichkeit hat nächstes Jahr auch am JPMCC teilzunehmen und wer weiß wie lange das noch geht. Die Teilnehmerzahlen steigen stetig und die Stadt Frankfurt hat festgelegt bei 80.000 Teilnehmern zu limitieren.
Bericht Frankfurt aktuell

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Geschrieben von Alex
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10:01
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Donnerstag, 1. Juni 2006
JPMC - Corporate Challenge
Da haben ich ja ein tolles Wetter für den heutigen JP Morgen Chase Corporate Challenge: Kalt, windig mit einigen Schauern inklusive Graupel
Wer heute in FFM City was zu tun hat, sollte sich die Verkehrshinweise des HR zu Herzen nehmen, in der Innenstadt geht heute Abend gar nichts. Weitere Infos (und einen Live-Stream) gibt es ebenfalls beim HR.
Wer heute in FFM City was zu tun hat, sollte sich die Verkehrshinweise des HR zu Herzen nehmen, in der Innenstadt geht heute Abend gar nichts. Weitere Infos (und einen Live-Stream) gibt es ebenfalls beim HR.
Geschrieben von Alex
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08:28
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Montag, 29. Mai 2006
Keep on Running
JPMorgan Chase Corporate Challenge
JPM CCC am 1. Juni in Frankfurt
Rekordzahl 62390 Teilnehmer // 2191 Unternehmen
Live Übertragung im hessischen Rundfunk und auf der Webseite. Da kann man mich also sehen... im Mittelfeld... hoch motiviert und mit keinerlei Läuferkondition. Ist doch was anderes als 3 Minuten Runden... Aber dabei sein ist alles.
JPM CCC am 1. Juni in Frankfurt
Rekordzahl 62390 Teilnehmer // 2191 Unternehmen
Live Übertragung im hessischen Rundfunk und auf der Webseite. Da kann man mich also sehen... im Mittelfeld... hoch motiviert und mit keinerlei Läuferkondition. Ist doch was anderes als 3 Minuten Runden... Aber dabei sein ist alles.
Geschrieben von Alex
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15:29
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Dienstag, 23. Mai 2006
Bob Sapp - Die Lusche

Der hier sieht zwar finster aus, ist aber letztendlich doch ne Lusche. Das ist Bob "The Beast" Sapp ein ehemaliger Football-Spieler der seit einiger Zeit seine Muskelmasse im Mixed Martial Art Kämpfen zeigt. Bisher waren seine Kämpfe zwar erfolgreich, aber selten beeindruckend oder gar elegant. Dafür ist er allerdings schon mehrfach disqualifiziert worden wegen zu aggressiven Verhaltens. Das in dem Beast keine Bestie, sondern nur ne Maus steckt hat er letzte Woche bewiesen in dem er zu dem Kampf gegen Ernesto Hoost trotz langfristigen Vertrages noch nur erst gar nicht angetreten ist, sondern auch heimlich vom Turnier geflüchtet ist. Die Organisatoren waren not amused aber die Pressemitteilung ist japanisch zurück haltend, wer aber zwischen den Zeilen lesen kann wird den Unmut rauslesen können. Ich kann nur hoffen, dass Sapp nun endgültig für K1 Kämpfe gesperrt wird. So brutal dumme Schläger sind nicht gut für das Image einer Sportart, schon gar nicht wenn der Kämpfer keine Spur von Respekt gegenüber seinem Gegner hat.
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13:24
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Montag, 22. Mai 2006
Ess-Sünden
Mit diesem Zitat hatte mich Herr Pollmer gleich.
Pollmer: Wenn wir unserer Natur entsprechend handeln, empfinden wir Freude, wie bei der Sexualität. Aber wir wittern hinter jedem Genuß Fallstricke des Teufels.
DIE WELT: Steckt dahinter protestantische Verzichtsethik?
Pollmer: Das christliche Denken nahm uns die Freude am Körper. Das Christentum kämpfte lange gegen antike Religionen, die das Wirken des Schöpfers nicht nur im Geistigen, sondern auch im Körperlichen sahen. Es forderte zum Sieg des Geistes über das böse Fleisch auf, über den eigenen Körper, die Sexualität, den Appetit...
Aus einem etwas älterem Interview der Welt, das aber nichts an seiner Aktualität verloren hat. Lesebefehl!
via Mela
Pollmer: Wenn wir unserer Natur entsprechend handeln, empfinden wir Freude, wie bei der Sexualität. Aber wir wittern hinter jedem Genuß Fallstricke des Teufels.
DIE WELT: Steckt dahinter protestantische Verzichtsethik?
Pollmer: Das christliche Denken nahm uns die Freude am Körper. Das Christentum kämpfte lange gegen antike Religionen, die das Wirken des Schöpfers nicht nur im Geistigen, sondern auch im Körperlichen sahen. Es forderte zum Sieg des Geistes über das böse Fleisch auf, über den eigenen Körper, die Sexualität, den Appetit...
Aus einem etwas älterem Interview der Welt, das aber nichts an seiner Aktualität verloren hat. Lesebefehl!
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Freitag, 28. April 2006
Kleider machen Erfolge
Die deutschen Biathleten waren sehr erfolgreich bei den olympischen Winterspielen. Das an solchen Erfolgen, der Sportler nur Teil eines Ganzen ist, dürfte mittlerweile jedem klar sein. Für die Biathleten hat Adidas extra neue Kleidung entworfen, die optisch auch in jedem Science Fiction Film Platz hätte und natürlich mehr Leistung verspricht. Mehr zu dieser High-Tech-Mode hier, da gibt es auch das Bild von Kati Wilhelm in ganz gross.


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13:46
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Montag, 3. April 2006
Alle Jahre wieder
Auch dieses Jahr ist Frankfurt wieder der Gastgeber für den JPMorgan Chase Corporate Challenge, einen 5,6km langen Lauf quer durch die Innenstadt. Es geht nicht um das Gewinnen, sondern um das dabei sein und für viele ist es der erste Schritt, den Spaß an der Bewegung wieder zu finden. Motivation wird also groß geschrieben und mit solchen Motivatoren am Strassenrand ist die persönliche Zeit nur noch zweitrangig...
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Mittwoch, 18. Januar 2006
They never come back...
Manchmal aber schon... und das hier wird nen Knaller!
Royce Gracie Returns in May to Face Matt Hughes
LAS VEGAS, January 16 - No one who ever saw it will ever forget the first Ultimate Fighting Championship in 1993, when a skinny young man from Brazil shocked the sports world with a mix of amazing jiu-jitsu and a warrior’s spirit.
His name was Royce Gracie.
And now, 11 years later, he’s back.
In May, the legendary hall of famer who basically launched mixed martial arts in this country returns to the Octagon for the first time since 1995 when he faces UFC welterweight champion Matt Hughes in a battle for the ages that will have every fight fan around the world glued to their television sets in anticipation.
Matt Hughes Website
Royce Gracie Videos
Royce Gracie Returns in May to Face Matt Hughes
LAS VEGAS, January 16 - No one who ever saw it will ever forget the first Ultimate Fighting Championship in 1993, when a skinny young man from Brazil shocked the sports world with a mix of amazing jiu-jitsu and a warrior’s spirit.
His name was Royce Gracie.
And now, 11 years later, he’s back.
In May, the legendary hall of famer who basically launched mixed martial arts in this country returns to the Octagon for the first time since 1995 when he faces UFC welterweight champion Matt Hughes in a battle for the ages that will have every fight fan around the world glued to their television sets in anticipation.
Matt Hughes Website
Royce Gracie Videos
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Donnerstag, 12. Januar 2006
Seltene Aufnahmen von Bruce Lee und neuer Jet Li
Dem geneigten Leser wird vielleicht schon aufgefallen sein, dass ich ein grosser Fan von Bruce Lee bin. Darum ist es mir eine Freude wieder mal auf ein Video zu verlinken, dass sehr seltene Aufnahmen von ihm zeigt. Man achte insbesondere auf den One-Inch-Punch (auch bekannt durch Kill Bill).
Wo wir gerade bei Lee sind noch nen schnellen Hinweis auf Li, nämlich Jet Li. Sein neuer Film heisst Fearless. Einen Trailer dazu gibt es hier und einen anderen auf der Webseite.
Wo wir gerade bei Lee sind noch nen schnellen Hinweis auf Li, nämlich Jet Li. Sein neuer Film heisst Fearless. Einen Trailer dazu gibt es hier und einen anderen auf der Webseite.
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Freitag, 6. Januar 2006
Fighter Fitness DVD
Vor einiger Zeit brachte Björn Friedrich (bloggt hier) die Fighter Fitness CD auf den Markt. Ein Trainingsprogramm, das komplett ohne externe Gewichte auskommt und sich nur auf Body-Weight-Exercises stützt. Also Klassiker wie Liegestütze oder Kniebeugen. Für Kampfsportler genau die Inspiration, die man zum Aufwärmen und Muskelaufbau braucht und die in der Halle auch gut durchführbar sind. Damals war es eine gebrannte CD für den PC mit kleinen Filmen im QT Format. Ganz hübsch, hatte aber viele Nachteile. Die Trainingspläne waren nicht druckbar und spätestens, dass man den Silberling nicht am Fernseher betrachten konnte war für eine breite Vermarktung ein Minuspunkt. Ende Februar wird das anders: Die Fighter-Fitness DVD kommt auf den Markt und Björn hat sich prominente Unterstützung an Bord geholt. Promis in diesem Genre sind immer ein Wagnis, denn welchem "Star" nimmt man schon ab, auch wirklich hinter der Sache zu stehen. Hier ist es gelungen, ThomasD von den Fanta4 präsentiert die DVD und sein Zugang zu Sport und Spiritualität ist bestens bekannt.


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Donnerstag, 5. Januar 2006
Flink
Das Video des Tages: Wing Chun in der flinken Variante. Gezeigt wird 迴手 (Poon Sao) mit Folgetechnik. Ziel dieser Übung ist es das Gefühl für die Bewegung des Gegners zu schulen, die Lücke zu erspüren und zu nutzen.
Geschrieben von Alex
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Mittwoch, 4. Januar 2006
Kräftemessen
"I like this kind of communication without words" sagt Loney Dog von den Dog Brothers in dem neuesten Video auf ihrer Seite, aufgenommen im November beim "Gathering of the pack". Was die Jungs und Mädels! da machen ist anders, als alle anderen Martial Arts und hat nur noch entfernt mit Escrima zu tun. Keine Grenzen, keine Regeln, aber wir sind ein Stamm. Nach diesem Motto wird geprügelt was das Zeug hält, geschützt werden nur Gelenke und das Gesicht. Aber es ist keine Prügelei, sondern ein Kräftemessen zwischen Freunden, um den anderen weiterzubringen: Körperlich wie spirituell.
Ganz getreu dem Motto der Dog Brothers "Higher conciousness through harder contact".
8 min, 10 MB (wmv)
Ganz getreu dem Motto der Dog Brothers "Higher conciousness through harder contact".
8 min, 10 MB (wmv)
Geschrieben von Alex
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09:27
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Dienstag, 3. Januar 2006
Auslauf
Im neuen Jahr ist der Vorsatz endlich mal wieder Sport zu treiben ein Klassiker, nicht anders bei mir. Joggen soll es sein, doch bin ich immer schwer zu motivieren. Um diese Hürde zu nehmen, habe ich mir etwas Hilfe besorgt, die mich zum Laufen bringen soll. Die ersten Ergebnisse wurden auch direkt im bewegten Bild festgehalten:
Escape, Run, Jump
Escape, Run, Jump
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Dienstag, 29. November 2005
Brazilian Blogging
Der kreative Kopf hinter der Fighterfitness und erfolgreiche Trainer im Brazilian Jiu Jitsu Björn Friedrich bloggt seit einiger Zeit - leider gerade erst gesehen. Die Einträge drehen sich thematisch um Trainingsphilosophie und Kämpferweisheiten aus der Welt der Matte und schnellen Submissions, sind nicht häufig dafür aber inhaltich gehaltvoll.
Brazilian Jiu Jitsu ist ein relativ modernen Stil, der von Carlos und Helio Gracie aus dem japanischen Jiu Jitsu entwickelt wurde. Dabei legten die Gracies wert darauf, dass auch körperlich Schwächere die Techniken einsetzen konnten und - mit dem Hintergrund des harten brasilianischen Strassenlebens - auch einen praktischen Nährwert hatten. Der praktische Erfolg dieses System ließ sich dann in den frühen 90ern sehen. Ultimate Fighting ging bei den Pay Sendern auf Sendung, ein Wettkampf bei dem es kaum Regeln gab und jeder Stil erlaubt war.
Was dort passierte ist bis heute Kampfsportgeschichte, der eher schmale Roice Gracie zwang alle seine Gegner zur Aufgabe und wurde dreima Championl und das mit einem Stil, der bis dahin als altertümlich verlacht wurde.
Schnell wurde aber klar, dass stehende Techniken wie Karate, Kung Fu oder Boxen keine Chance gegen einen "Ringer" hatten, der sie als erstes von den Füssen holte und dann einen Knoten in die Knochen machte. Die Einsicht veränderte die Kämpfe im Ultimate Fighting nachhaltig, alle Kämpfer trainierten Ringertechniken und Submissions, denn nur so war der Kampf im Ring zu überstehen. Dieser Umschwung in der Technik ging aber auf Kosten der Zuschauer, es ist für den actionverwöhnten TV-Junkie nicht sehr spannend zu zu sehen, wie sich zwei Kämpfer minutenlang in einem Haltegriff auf dem Boden fesseln. Das war die Geburtsstunde der K1 und Pride Wettkämpfe, bei denen die Kämpfer in allen Stilen gegeneinander antreten dürfen, aber ohne die Bodentechniken. Insbesondere K1 hat in Japan Einschaltquoten, die jeden Fernsehmanager glücklich machen und gewinnt auch langsam in Deutschland an Beliebtheit (über Eurosport).
Bevor aber jetzt die intellektuellen Besserwisser was von "Gladiatorenkämpfen" (die im übrigen sehr sehr strenge Regeln hatten) von "Dumpfbacken" faseln :
Das Verletzungsrisiko ist deutlich geringer als z.Bsp. beim Boxen, da die K.O.s sehr schnell sind und kein Hirnschaden durch dauerhafte "Nehmerqualitäten" erzeugen. Selbst Fussball hat häufig ernstere Verletzungen.
Die Kämpfe sind fair und zeichnen sich durch grossen Respekt der Teilnehmer miteinander aus. Das im Boxen so typische Bad Boy Image ist hier ungerne gesehen und der Kampf spielt sich nur im Ring und nur sportlich ab.
Die Dumpfbacken (Zitat eines Kollegen) sind laut einer aktuellen Erhebung interessanterweise zum grossen Teil Sanitäter, Feuerwehrmänner oder Polizisten...
Brazilian Jiu Jitsu ist ein relativ modernen Stil, der von Carlos und Helio Gracie aus dem japanischen Jiu Jitsu entwickelt wurde. Dabei legten die Gracies wert darauf, dass auch körperlich Schwächere die Techniken einsetzen konnten und - mit dem Hintergrund des harten brasilianischen Strassenlebens - auch einen praktischen Nährwert hatten. Der praktische Erfolg dieses System ließ sich dann in den frühen 90ern sehen. Ultimate Fighting ging bei den Pay Sendern auf Sendung, ein Wettkampf bei dem es kaum Regeln gab und jeder Stil erlaubt war.
Was dort passierte ist bis heute Kampfsportgeschichte, der eher schmale Roice Gracie zwang alle seine Gegner zur Aufgabe und wurde dreima Championl und das mit einem Stil, der bis dahin als altertümlich verlacht wurde.
Schnell wurde aber klar, dass stehende Techniken wie Karate, Kung Fu oder Boxen keine Chance gegen einen "Ringer" hatten, der sie als erstes von den Füssen holte und dann einen Knoten in die Knochen machte. Die Einsicht veränderte die Kämpfe im Ultimate Fighting nachhaltig, alle Kämpfer trainierten Ringertechniken und Submissions, denn nur so war der Kampf im Ring zu überstehen. Dieser Umschwung in der Technik ging aber auf Kosten der Zuschauer, es ist für den actionverwöhnten TV-Junkie nicht sehr spannend zu zu sehen, wie sich zwei Kämpfer minutenlang in einem Haltegriff auf dem Boden fesseln. Das war die Geburtsstunde der K1 und Pride Wettkämpfe, bei denen die Kämpfer in allen Stilen gegeneinander antreten dürfen, aber ohne die Bodentechniken. Insbesondere K1 hat in Japan Einschaltquoten, die jeden Fernsehmanager glücklich machen und gewinnt auch langsam in Deutschland an Beliebtheit (über Eurosport).
Bevor aber jetzt die intellektuellen Besserwisser was von "Gladiatorenkämpfen" (die im übrigen sehr sehr strenge Regeln hatten) von "Dumpfbacken" faseln :
Das Verletzungsrisiko ist deutlich geringer als z.Bsp. beim Boxen, da die K.O.s sehr schnell sind und kein Hirnschaden durch dauerhafte "Nehmerqualitäten" erzeugen. Selbst Fussball hat häufig ernstere Verletzungen.
Die Kämpfe sind fair und zeichnen sich durch grossen Respekt der Teilnehmer miteinander aus. Das im Boxen so typische Bad Boy Image ist hier ungerne gesehen und der Kampf spielt sich nur im Ring und nur sportlich ab.
Die Dumpfbacken (Zitat eines Kollegen) sind laut einer aktuellen Erhebung interessanterweise zum grossen Teil Sanitäter, Feuerwehrmänner oder Polizisten...
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Mittwoch, 26. Oktober 2005
Denkmal für Bruce Lee
Im November wäre er 65 Jahre alt geworden - Bruce Lee - der Kampfkünstler, der trotz seiner kurzen Schaffensperiode (er starb mit 33 Jahren) wie kein anderer Eindruck in der gesamte Martial Arts Szene hinterlassen hat. Nicht nur, dass er dem Martial Arts-Film zu seiner Größe verholfen hat und seine wenigen Filme bis heute Klassiker sind, sondern auch das Brechen mit alten Normen und Traditionen in den Kampfkünsten, um neue, innovative Wege zu gehen. Als Resultat dieses Bruch schuff er seinen eigenen Weg: Jet-Kune-Do. Keine neue Kampfkunst, sondern viel mehr eine eigene Philosophie, die viele Kampfkünste vermischte und die Synergie dieser Mischung ausnutze.
Trotz seiner jungen Jahre ging es ihm immer um mehr als nur um coole Kicks und tolle Stunts, sondern um eine andere Grundhaltung zum Leben und zum Kampfsport. Wer einmal das Interview aus den 60ern mit dem berühmten "Be like Water"-Zitat gesehen hat, hat auch dieses besondere Funkeln in den Augen und in der Bewegung gesehen die Bruce Lee auszeichnete:
"Be like water making its way through cracks. Do not be assertive, but adjust to the object, and you shall find a way round or through it. If nothing within you stays rigid, outward things will disclose themselves.
Empty your mind, be formless. Shapeless, like water. If you put water into a cup, it becomes the cup. You put water into a bottle and it becomes the bottle. You put it in a teapot it becomes the teapot. Now, water can flow or it can crash. Be water my friend."
Ende November wird ihm nun endlich in Hong Kong ein Denkmal gesetzt, berichtet Yahoo. Verdient hat er es.
Trotz seiner jungen Jahre ging es ihm immer um mehr als nur um coole Kicks und tolle Stunts, sondern um eine andere Grundhaltung zum Leben und zum Kampfsport. Wer einmal das Interview aus den 60ern mit dem berühmten "Be like Water"-Zitat gesehen hat, hat auch dieses besondere Funkeln in den Augen und in der Bewegung gesehen die Bruce Lee auszeichnete:
"Be like water making its way through cracks. Do not be assertive, but adjust to the object, and you shall find a way round or through it. If nothing within you stays rigid, outward things will disclose themselves.
Empty your mind, be formless. Shapeless, like water. If you put water into a cup, it becomes the cup. You put water into a bottle and it becomes the bottle. You put it in a teapot it becomes the teapot. Now, water can flow or it can crash. Be water my friend."
Ende November wird ihm nun endlich in Hong Kong ein Denkmal gesetzt, berichtet Yahoo. Verdient hat er es.
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